Zeckenschutz im Frühling

Ein schöner Spaziergang durch den Park oder Wald… ja wie schön, wenn da nicht diese Mistviecher wieder da wären! Jedes Jahr haben wir die gleichen Themen: „Wie schütze ich am besten meinen Hund vor Zecken?“

Die Zecken übertragen Krankheiten, das ist nichts Neues! Daher ist es umso wichtiger, dass man regelmäßig vorsorgt aber auch nachsorgt!

Für einen guten natürlichen Zeckenschutz ist als aller erstes eine gesunde Lebensweise des Hundes entscheidend. Der Säure-Basen-Haushalt macht den Körper für Zecken entweder interessant oder nicht. Wichtig dabei zu beachten ist, dass wir das ganze Jahr auf die folgenden Punkte achten und nicht nur zur „Zecken-Jahreszeit“:

Unser Schutz gegen Zecken!

  1. So gut es geht versuche ich auf Giftstoffe zu verzichten. Jedes Medikament oder Impfung wird auf wirkliche Notwendigkeit geprüft. Auf eine Wurmkur beispielsweise verzichte ich komplett und mache stattdessen regelmäßige Stuhlproben im Labor.
  2. Wir füttern seit Welpenalter an BARF und kommen sehr gut damit zurecht. Ich achte darauf, dass der gesamte Nährstoffbedarf von Bliss gedeckt ist.
  3. Dazu gibt es noch Kokosöl. Bliss riecht dann immer wie eine Kokosnuss und das ist auch für mich immer ganz angenehm 🙂 Manchmal bekommt sie auch was in das Futter. Man kann aber auch an den „typischen“ Stellen am Hundekörper etwas Kokosöl einschmieren. Durch die in der Kokosnuss enthält Laurinsäure, die Zecken nicht mögen, schützt dies noch zusätzlich.
  4. Zudem kann man noch zur Unterstützung der Haut und des Basen-Haushalts Bierhefe (Vitamin-B-Komplex ) dazu geben.
  5. In kleinen Mengen kann man auch Knoblauch und Schwarzkümmelöl geben. Bei Schwarzkümmelöl sollte man nur genau auf die Dosierung achten. In großen Mengen kann dies zur toxischen Wirkung der Leber führen.
  6. Der wichtigste Punkt ist aber: ABSUCHEN! Nach der Gassirunde einfach kurz schauen, ob nicht noch ein unerwünschter Gast on board ist. Zecken brauchen immer etwas Zeit um eine gute Stelle zu finden. Also, wenn man es vorher schafft, gibt man ihnen gar keine Chance! Dafür kann man beispielsweise mit einem Handtuch draußen vor der Tür noch einmal gut über den Hund gehen und abschütteln.
  7. Und wenn sich doch ein kleiner unangenehmer Gast verwirrt hat, dann sofort entfernen! Ich schaue mir dann die Hautstelle noch mal genau an und beobachte diese ein paar Tage lang.

BITTE NICHT! Bitte verzichtet auf unnötige Chemiekeulen
Diese oben genannten Punkte kann man einfach und täglich mit dem Hund zum Zeckenschutz durchführen. Bitte verzichtet auf unnötige Chemiekeulen. Zudem wirken diese Medikamente gegen den Punkt 1 von mir – auf Giftstoffe verzichten.

Gerade heute habe ich wieder einen Report über BRAVECTO gesehen, der sehr emotional in Facebook diskutiert wird. Denn RTL hat vor kurzem einen Erfahrungsbericht in Punkt 12 übertragen. Leider ist dieser nicht in der Mediathek. Dies zeigt aber dennoch, dass auf das Thema immer wieder aufmerksam gemacht wird.

Hier noch mehr Informationen zum Thema.

Liebe Grüße
Bliss & Tine

 

Dieser Bericht beschreibt, wie Bliss und ich die Zeckenvorbeugung durchführen. Es besteht keine Garantie, dass dieses Vorgehen für jeden Hund passend ist oder Wirkungsvoll ist!

2 thoughts on “Zeckenschutz im Frühling

  1. Achja, diese elenden Zecken. Ich kann sie auch überhaupt nicht leiden. Wir sind auch eher für den natürlichen Schutz. Leider hat uns Kokosöl und auch die typische Bernsteinkette im letzten Jahr keinen guten Dienst erwiesen und Nala schleppte trotzdem immer wieder Zecken mit nach Hause. Wir untersuchen Nala täglich nach Zecken und entfernen die Zecken schnellstmöglich sodass sich keine Infektion übertragen kann. Wir probieren seit letzter Woche etwas anderes aus und zwar Melaflon. Ein pflanzlicher Spot on, den man 1x wöchentlich in den Nacken macht. Ich hoffe das Mittel hilft und hält uns die ekelhaften Zecken vom Leib!

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